VEMAS - Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen
Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Sachsens und hat eine lange Tradition. So ist Sachsen die Wiege des deutschen Textil- und Werkzeugmaschinenbaus. Geprägt ist der sächsische Maschinenbau jedoch durch seine Vielfalt: Von A wie Armaturen bis Z wie Zahnräder werden Maschinen und Anlagen für nahezu alle Gewerbe produziert.
Die 449 statistisch erfassten Firmen (mit über 20 Mitarbeitern) des sächsischen Maschinenbaus erwirtschafteten 2007 einen Gesamtumsatz von etwa 6,6 Milliarden Euro. Davon wurden nahezu drei Milliarden Euro im Ausland umgesetzt, womit die Exportquote auf 43,5 Prozent stieg (im Vgl. zu 2006: 42,6%). Betrachtet man die Exportquote ab 1998, so wurde sie kontinuierlich von 29,6% auf 43,5% gesteigert. Im gleichen Zeitraum verdoppelte sich der Jahresumsatz von 3,3 im Jahr 1998 auf 6,6 Milliarden Euro.
Derzeit sind 38.535 Sachsen allein in den 449 Maschinenbauunternehmen tätig. Rechnet man die Unternehmen des Anlagenbaus hinzu und berücksichtigt Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitern, so kann man von 100.000 Arbeitnehmern und mehr als 1.000 Firmen in dieser Branche ausgehen.
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